Hilfe zur Selbsthilfe

Ziel unserer Arbeit ist die Schaffung nachhaltiger Strukturen zur Unterstützung von Frauen in Kriegs- und Krisengebieten – besonders dort, wo den Verbrechen tatenlos zugesehen wird, wo Frauen und Mädchen keine Unterstützung erfahren und auf sich selbst gestellt sind. Die Auslandsprojekte von medica mondiale sind prinzipiell so angelegt, dass sie mittel- und langfristig von lokalen Projektpartnerinnen übernommen und eigenständig weitergeführt werden.

Konkret bedeutet dies, dass die lokalen Mitarbeiterinnen nach und nach die Verantwortung und die Leitung der Projekte übernehmen. Einer hierarchischen Abhängigkeit zwischen medica mondiale als „Geberorganisation“ und den Projekten vor Ort wird von Anfang an entgegen gewirkt, unter anderem indem gemeinsame Absprachen und das Voneinanderlernen im Vordergrund stehen. Die kontinuierliche Schulung der Mitarbeiterinnen und der Aufbau von fachlicher Kompetenz vor Ort bilden einen zentralen Schwerpunkt unserer Arbeit.

Vier der fünf weltweiten Frauenzentren arbeiten inzwischen selbständig. Diese Entwicklung wird durch die Umbenennung der Zentren von zum Beispiel medica mondiale Kosova in Medica Kosova gekennzeichnet.

Spendenbetrag:

Mit 50 Euro finanzieren wir einer Frau in Afghanistan eine dreimonatige psychosoziale Betreuung.

Charta

Unsere Arbeitsprinzipien haben wir in einer Charta verbindlich festgelegt.

Satzung

Die Satzung von medica mondiale vom 26.01.2005

18 Jahre medica mondiale

Die Chronik bietet einen Rückblick auf 18 Jahre kompromißlosen Einsatz für Mädchen und Frauen in Kriegs- und Krisengebieten seit 1993. 

Wo wir arbeiten

Derzeit ist medica mondiale in neun Ländern tätig – in Afghanistan, Kosova und Liberia mit eigenen Frauentherapiezentren, in anderen Regionen in Kooperation mit Frauenorganisationen vor Ort.