Aufbau von Kompetenzen

Die Unterstützung von im Krieg traumatisierten Frauen erfordert spezifisches Fachwissen und eine besondere Sensibilität und Kompetenz im Umgang mit den Betroffenen von sexualisierter Gewalt. Zu den Kernaufgaben von medica mondiale gehört es daher, Fachkräften aus sozialen, medizinischen, therapeutischen und juristischen Berufen in Kriegs- und Konfliktregionen Kenntnisse und Fachwissen zum Umgang mit Gewalt gegen Frauen und Trauma im eigenen Arbeitsfeld zu vermitteln.

So werden die Mitarbeiterinnen der eigenen medica mondiale-Projekte in mehrjährigen Fortbildungsprogrammen in Trauma-Arbeit und psychosozialer Beratung geschult. Darüber hinaus bietet medica mondiale Fortbildungsprogramme für Mitarbeiterinnen anderer einheimischer Nichtregierungsorganisationen, öffentlicher Einrichtungen oder Ministerien an – wie z.B. SozialarbeiterInnen, Anwälte, Krankenhauspersonal, Polizei.

Um diese Fortbildungen auch längerfristig vor Ort anbieten zu können, werden die einheimischen Mitarbeiterinnen der medica mondiale-Projekte selbst zu Trainerinnen ausgebildet.

 

Charta

Unsere Arbeitsprinzipien haben wir in einer Charta verbindlich festgelegt.

Satzung

Die Satzung von medica mondiale vom 26.01.2005

17 Jahre medica mondiale

Die Chronik bietet einen Rückblick auf 17 Jahre kompromißlosen Einsatz für Mädchen und Frauen in Kriegs- und Krisengebieten seit 1993. 

Wo wir arbeiten

Derzeit ist medica mondiale in neun Ländern tätig – in Afghanistan, Kosova und Liberia mit eigenen Frauentherapiezentren, in anderen Regionen in Kooperation mit Frauenorganisationen vor Ort.