Selbstreflexion

Die Arbeit mit im Krieg traumatisierten Frauen kann Erinnerungen an eigene Gewalterfahrungen und Traumatisierungen wecken und zu so genannten Übertragungs- und Gegenübertragungsprozessen führen. Gerade der empathische Zugang zu und die Identifikation mit den betroffenen Frauen kann die Entwicklung von Burn-out-Symptomen und Stellvertretender Traumatisierung begünstigen. medica mondiale ermöglicht den Mitarbeiterinnen, sich allein, als Team oder Institution bewusst mit den besonderen Herausforderungen in der Arbeit zu sexualisierter Gewalt und Trauma auseinander zu setzen – unter anderem durch Supervision und Workshops zu Burn-out-Prophylaxe. Dadurch gelingt es den Mitarbeiterinnen trotz hoher emotionaler Belastung, ihre professionelle Haltung zu bewahren und adäquate Hilfeleistungen für die Klientinnen anzubieten.

Spendenbetrag:

Mit 50 Euro finanzieren wir einer Frau in Afghanistan eine dreimonatige psychosoziale Betreuung.

Charta

Unsere Arbeitsprinzipien haben wir in einer Charta verbindlich festgelegt.

Satzung

Die Satzung von medica mondiale (Stand 31.10.2011)