Parteilichkeit für Frauen

Sexualisierte Kriegsgewalt ist Teil der strukturellen Gewalt gegen Frauen weltweit. Diese hat in den Nachkriegsgesellschaften zur Folge, dass Frauen als Überlebende sexualisierter Kriegsgewalt einer gesellschaftlichen Entsolidarisierung ausgesetzt sind: Die Betroffenen werden direkt oder indirekt für das Geschehene verantwortlich gemacht und sind so gezwungen, ihre Verletzungen und auch die Tat selbst zu verschweigen. Sie werden sowohl im gesellschaftlichen als auch im familiären Kontext allein gelassen, stigmatisiert und ausgegrenzt.

Die Mitarbeiterinnen von medica mondiale zeigen unbedingte Solidarität mit Frauen, die Gewalt erfahren haben. Sie setzen sich als Anwältinnen von Frauen und Mädchen ein, indem sie Ungerechtigkeiten, Diskriminierungen und Gewalt benennen und verurteilen.

Spendenbetrag:

Mit 50 Euro finanzieren wir einer Frau in Afghanistan eine dreimonatige psychosoziale Betreuung.

Charta

Unsere Arbeitsprinzipien haben wir in einer Charta verbindlich festgelegt.

Satzung

Die Satzung von medica mondiale vom 26.01.2005

18 Jahre medica mondiale

Die Chronik bietet einen Rückblick auf 18 Jahre kompromißlosen Einsatz für Mädchen und Frauen in Kriegs- und Krisengebieten seit 1993. 

Wo wir arbeiten

Derzeit ist medica mondiale in neun Ländern tätig – in Afghanistan, Kosova und Liberia mit eigenen Frauentherapiezentren, in anderen Regionen in Kooperation mit Frauenorganisationen vor Ort.