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Sexualisierte Gewalt im Krieg und andere Formen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen haben lebensbeeinträchtigende Folgen auf psychischer, körperlicher, spiritueller und sozialer Ebene.

medica mondiale hat aus jahrelanger Arbeit in Kriegs- und Konfliktregionen und in Zusammenarbeit mit Fachfrauen vor Ort ein ganzheitliches Konzept entwickelt, das Frauen und Mädchen bei der Bewältigung ihrer traumatischen Erfahrungen unterstützt, die soziale Integration sowie die aktive Teilhabe von Frauen an gesellschaftlichen Veränderungsprozessen fördert und sie darüber hinaus vor erneuter Gewalt schützt:

  • Angebote im Bereich Gesundheit und medizinischer Versorgung schaffen einen ersten Zugang zu gewaltbetroffenen Frauen, ohne sie zu stigmatisieren.
  • In jedem Projekt wird zunächst die materielle Absicherung der Klientinnen angestrebt – Armutsbekämpfung wird entweder durch medica mondiale selbst oder durch die Vermittlung an andere Hilfsorganisationen geleistet.
  • Mit Trauma-Arbeit, psychosozialer Begleitung und Frauengruppen unterstützt medica mondiale Frauen und Mädchen bei der Bewältigung ihrer traumatischen Erfahrungen. Die psychische Stabilisierung schafft in der Nachkriegszeit für viele Frauen überhaupt erst die Möglichkeit, sich aktiv am gesellschaftlichen Wiederaufbau zu beteiligen.
  • Direkte Unterstützung von Frauen und gesellschaftliche Aufklärung und Sensibilisierung durch Menschenrechtsarbeit greifen als sog. „Doppelstrategie“ abgestimmt ineinander, um gewaltbetroffene Frauen optimal zu unterstützen und erneute Gewalt zu verhindern.
  • Die Rechtshilfe ist ein Bestandteil des interdisziplinären Arbeitsansatzes von medica mondiale und unterstützt Frauen auf individueller Ebene darin, ihre Rechte geltend zu machen.
  • Durch Schulungen und Fortbildungen trägt medica mondiale dazu bei, die Kompetenz von Fachkräften und Berufsgruppen zu erweitern, die in ihrem Arbeitsfeld mit gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen zu tun haben – wie z.B. Hebammen, ÄrztInnen, PolizistInnen, AnwältInnen. So wird erneuten Traumatisierungen vorgebeugt.

Spendenbetrag:

Mit 50 Euro finanzieren wir einer Frau in Afghanistan eine dreimonatige psychosoziale Betreuung.

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