31. Januar 2018

Berlin: Kolloquium 'Sexualisierte Kriegsgewalt seit dem Zweiten Weltkrieg. Bedingungen, Folgen und Konsequenzen'

Mit dem Kolloquium wird die Frage nach der Verarbeitung von sexualisierter Kriegsgewalt in Nachkriegsgesellschaften in den Fokus gerückt. Ob und wie sexualisierte Kriegsgewalt wahrgenommen wird, hat schwerwiegende Konsequenzen für die Übernahme sozialer und politischer Verantwortung der Nachkriegsgesellschaften – im Hinblick auf die rechtliche Ahndung der Taten, auf die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung, auf Maßnahmen zur Prävention in Militär und Gesellschaft und vor allem im Hinblick auf die Anerkennung der Opfer und die Solidarität mit den Überlebenden und damit ihren Bearbeitungsmöglichkeiten. Monika Hauser spricht darüber, warum Geschlechtergerechtigkeit eine feministische Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik braucht.

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