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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Ein Drittel aller nach Deutschland geflüchteten Menschen sind Frauen und Mädchen. In ihren Herkunftsländern und auf der Flucht haben sie Krieg, Folter und Todesangst erlebt. Doch selbst in den Aufnahmeländern sind sie häufig nicht sicher. Zum Internationalen Tag für die Beseitigung von sexualisierter Gewalt in Konflikten am 19. Juni und zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni haben wir Infografiken dazu erstellt.

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Im November 2016 übernimmt Sybille Fezer den Posten als Geschäftsführerin für Programmarbeit und inhaltliche Entwicklung bei medica mondiale. An ihrer Arbeit schätzt sie besonders, dass für jedes Projektland neue Strategien entwickelt werden müssen. Dabei stehen diese Fragen im Mittelpunkt: Wie erreichen wir die Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben? Welche Zugangsstrategien müssen wir entwickeln? Wie gestalten wir die Zusammenarbeit mit unseren Partnerinnen vor Ort?

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Über eine Vergewaltigung zu sprechen ist für die Betroffenen mit außerordentlichem Stress verbunden. Auch für JournalistIinnen kann die Berichterstattung über traumatische Gewalterlebnisse belastend sein. Um negative Folgen für beide Seiten zu vermeiden, bieten wir ein Dokument mit Zahlen und Hintergrundinformationen sowie Empfehlungen für MedienvertreterInnen an.

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Unser Informationsflyer informiert Sie über unsere Arbeit, unsere Ziele und unsere Projekte.
Ein Leben in Würde und ohne Gewalt – darauf haben alle Frauen und Mädchen ein Recht. In der Realität wird dieses Recht jedoch allzu oft brutal missachtet und mit Füßen getreten. Das wollen wir ändern! Weltweit setzen Milizen und Armeen Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Konflikten ein, um Macht auszuüben und ihre Gegner zu bezwingen – und um die einzelnen Frauen zu demütigen und zu erniedrigen. Frauen und Mädchen werden zur Zielscheibe, einfach weil sie Frauen sind. Doch auch in der Nachkriegszeit hält die Gewalt an. Die Überlebenden leiden oft ihr Leben lang an den seelischen und körperlichen Verletzungen.
Ihnen sensibel zu begegnen und kompetente Unterstützung auf Augenhöhe zu geben, ist unser Anliegen – seit mehr als 20 Jahren. Unser stress- und traumasensibler Ansatz hat seither Zehntausende gewaltbetroffene Frauen und Mädchen gestärkt und zurück ins Leben begleitet. Ebenso beharrlich und solidarisch setzen wir uns politisch für geschlechtergerechte Strukturen ein.
Gemeinsam können wir das Leben von Frauen und Mädchen weltweit verbessern.

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
selten hat uns ein Jahr so bewegt wie 2015. Es war ein Jahr, in dem Gewalt allgegenwärtig war. Wir haben sie in den Medien wahrgenommen: bei den Terroranschlägen in Paris oder den Kriegsberichten aus Syrien oder der Ukraine.
Wir haben sie abseits der täglichen Berichterstattung beobachtet. Zum Beispiel in Afghanistan, wo Menschenrechtsverletzungen und geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen immer weiter zunehmen.
Und wir finden sie in Europa, wo die angebliche Wertegemeinschaft der EU tausende Schutzsuchende auf der Flucht, an den Außengrenzen oder in überfüllten Auffanglagern, Verzweiflung, Ausbeutung und Tod überlässt.
Politik und Gesellschaft tragen die Verantwortung, jene, die zu uns kommen, zu schützen und ihnen eine Perspektive zu geben. Dazu gehören Sicherheit, Empathie, der Zugang zu Bildung, Arbeit, Sprache und vor allem traumasensible Beratung und Begleitung.
Um an dieser Verantwortung mitzuwirken, hat medica mondiale 2015 Deutschland zum Projektland erklärt und wird Haupt- und Ehrenamtliche, die mit Geflüchteten arbeiten, im stress- und traumasensiblen Ansatz ausbilden.
Gleichzeitig engagieren wir uns seit März 2015 im Nordirak, wo mittlerweile tausende Geflohene leben. Dort unterstützen wir lokale Behörden und Frauenrechtsinitiativen bei ihrem Engagement für Frauen und Mädchen.
Viele Menschen hierzulande wollen dasselbe wie wir – Frauen und Mädchen, die bei uns oder an anderen Orten der Welt Schutz suchen, zur Seite stehen. Deshalb war 2015 auch – und das macht Mut – ein Jahr der Solidarität. Auch Sie, unsere UnterstützerInnen, haben gehandelt und sich für uns und unsere Kolleginnen in den Projekten mit Spenden, Solidaritätsbotschaften, Kreativität und viel Engagement eingesetzt.
Dafür danken wir Ihnen.

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Im Rahmen ihres Projektefonds stellt medica mondiale ausgewählten Partnerinnen jährlich Zuschüsse zwischen 5.000 und 30.000 Euro bereit und unterstützt diese fachlich. So sollen lokale Strukturen und Netzwerke auf- und ausgebaut sowie Gesundheitsarbeit, Beratung und direkte Hilfen für Frauen und Mädchen gewährleistet werden. Dabei konzentriert sich medica mondiale auf die Zusammenarbeit mit Frauenorganisationen in der Region der Großen Seen Zentralafrikas in Burundi, der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und Uganda.

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