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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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In diesem Dokument werden Ziele und Indikatoren unserer Auslandsarbeit ausführlich beschrieben. Dazu zählen unter anderem:

  • Die Standardisierung und Weiterentwicklung der Maßnahmen und Instrumente zur Sicherung der Fachlichkeit in der stress- und traumasensiblen psychosozialen Arbeit
  • Unterstützung staatlicher und nicht-staatlicher Gesundheitsdienste vor Ort bei der Integration von stress- und traumasensiblen sowie empowerment-orientierten Ansätzen
  • Unterstützung der Partnerorganisationen in ihrer Advocacy-Arbeit
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Seit 1993 setzt sich medica mondiale engagiert, solidarisch und kompromisslos für die Rechte von Frauen in Kriegs- und Konfliktregionen ein. Veränderte politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wie auch interne Wachstums- und Veränderungsprozesse haben vor allem in der Auslandsarbeit eine programmatische Schärfung erforderlich gemacht. Mit einer neuen Strategie für die Auslandsarbeit legen wir Richtung und Ziele unseres Engagements im Ausland für die kommenden Jahre fest.
Die Auslandsstrategie von medica mondiale ist im Juli 2012 in Kraft getreten und wurde im März 2016 überarbeitet und aktualisiert. Ziele und Indikatoren wurden Ende 2014 angepasst, da die Laufzeit der Strategie bis 2020 verlängert wurde.
Erarbeitet wurde das vorliegende Papier durch ein interdisziplinäres Team aus Mitarbeiterinnen von medica mondiale.
 Folgende Grundprinzipien sind leitend für unser Auslandsengagement:

- Wir bieten überlebenden Frauen ganzheitliche, fachübergreifende Unterstützung
- Wir wollen gesellschaftliche Strukturen verändern
- Wir stärken lokale Kompetenz und Handlungsfähigkeit
- Wir sind keine Nothilfeorganisation, sondern engagieren uns langfristig

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News zur Evaluierung (2012-2015): Starkes Miteinander - wie Wandel im Kongo möglich ist

„Die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen im Ostkongo, die Opfer von sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt (SGBV) sind“, ist das namensgebende Ziel des Projektes, das die Frauenrechtsorganisation PAIF (Promotion et Appui aux Initiaives Feminines) seit 2012 gemeinsam mit medica mondiale durchführt.
Die Projekt-Evaluatorinnen Kathrin Groninger und Dr. Aziza Aziz-Suleyman konnten sich Ende 2014 ein Bild davon machen, unter welch extrem problematischen Bedingungen PAIF nicht nur dringend benötigte Hilfe und Betreuung für Überlebende von Vergewaltigungen anbietet, sondern auch weit darüber hinaus einen unschätzbar wertvollen Beitrag zur Schaffung sozialer Gerechtigkeit leistet. 
medica mondiale ist seit 2004 Partnerin von PAIF (Promotion et Appui aux Initiaives Feminines), einer kongolesischen Frauen- und Menschenrechtsorganisation, die in den von Armut, Hunger, Krieg und Vertreibung betroffenen Regionen Nord- und Süd-Kivus arbeitet.

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Auch in diesem Jahr bietet medica mondiale Fortbildungen zur Stärkung der Handlungskompetenzen für den Umgang mit Stress- und Traumafolgen und zur Sensibilisierung für geschlechtsspezifische Aspekte von Gewalt an. Die Kompaktseminare richten sich an Führungskräfte, Projekt- und Finanzverantwortliche, Kommunikationsfachkräfte, Ehrenamtliche, Trainees oder andere Personen, die in ihrer Arbeit im entwicklungspolitischen Kontext direkt oder indirekt mit den Folgen von Gewalt konfrontiert sind. Praxistage erweitern das Angebot und bieten Gelegenheit zur individuellen Beratung der Teilnehmenden.

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Am 30. November 2015 veranstaltete medica mondiale einen Fachtag in Berlin. Knapp 100 Frauen und wenige Männer diskutierten über die Langzeitfolgen von Kriegsvergewaltigungen und die daraus resultierenden Herausforderungen für Gesellschaft,
Politik und Fachwelt. 

Im Mittelpunkt des Fachtages stand die Studie „We are still alive. Wir wurden verletzt, doch wir sind mutig und stark.“ Die von medica mondiale und ihrer bosnischen Partnerorganisation Medica Zenica durchgeführte Untersuchung mit Überlebenden sexualisierter Kriegsgewalt in Bosnien und Herzegowina zeigt: Die während des Krieges erlebte Gewalt wirkt auch nach 20 Jahren fort.

In diesem Zusammenhang wurde auch über die Vergewaltigungen des Zweiten Weltkriegs gesprochen. Über die Hälfte der heute alten Frauen leidet noch immer unter den Folgen der erlebten Gewalt, wie Ergebnisse einer Studie der Universität Greifswald belegen.

In Workshops stellten die Referentinnen theoretische Hintergründe der Trauma-Arbeit vor und erarbeiteten gemeinsam mit den TeilnehmerInnen Unterstützungsansätze für Überlebende von Kriegsvergewaltigungen.

Der Fachtag wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Videoproduktion: fuchsblau film

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Bereits vor 15 Jahren forderte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (VN) in seiner Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ den Schutz von Frauen und Mädchen in bewaffneten Konflikten. Gegenwärtige Krisen wie im Süd-Sudan oder Irak zeigen jedoch, dass sexualisierte und andere Formen geschlechtsspezifischer Gewalt für viele Frauen und Mädchen noch immer grausame Realität sind.

Gemeinsam mit dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Christoph Strässer, veranstaltete medica mondiale im Juli 2015 ein Fachgespräch zum Thema „Von der Rhetorik zur Praxis: Strategien zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Konflikten“. Beiträge und Ergebnisse der Veranstaltung hat medica mondiale in Form einer Dokumentation zusammengefasst und nun veröffentlicht.

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Am 30.11.2015 veranstaltete medica mondiale den Fachtag „Langzeitfolgen von Kriegsvergewaltigungen: Herausforderungen für Gesellschaft, Politik und Fachwelt“ in Berlin. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Ergebnisse der Studie „We
are still alive“ zu Langzeitfolgen von Kriegsvergewaltigungen und zu
Bewältigungsstrategien von Überlebenden in Bosnien und Herzegowina.

Gewalt an Frauen wirkt über Jahrzehnte fort

In der von medica mondiale, gemeinsam mit ihrer bosnischen
Partnerorganisation Medica Zenica, durchgeführten Untersuchung zeigt
sich: Die erfahrene Gewalt wirkt auch nach 20 Jahren noch fort.

Auch eine Studie der Universität Greifswald mit Frauen, die am Ende
des Zweiten Weltkriegs von alliierten Soldaten vergewaltigt wurden,
weist darauf hin, dass die Hälfte der heute alten bis hochaltrigen
Frauen noch immer unter Traumafolgereaktionen leiden.

Ziel des Fachtags: Sensibilisierung für Langzeitfolgen sexualisierter Gewalt

Ziel des Fachtages war es, ExpertInnen aus dem Gesundheits- und
Sozialbereich, der Flüchtlingspolitik, Humanitären Hilfe und
Entwicklungszusammenarbeit für die Langzeitfolgen von sexualisierter
Gewalt zu sensibilisieren und mit ihnen über Handlungsempfehlungen zu
diskutieren.

Darüber hinaus erhielten die TeilnehmerInnen in Workshops die
Möglichkeit, verschiedene fachliche Unterstützungsansätze wie den
ganzheitlichen, stress- und trauma-sensiblen Ansatz von medica mondiale
oder Beratungs- und Therapiekonzepte für alte und hochaltrige Frauen
kennenzulernen.

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