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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Während des Krieges in Bosnien und Herzegowina (BuH) von 1992 bis 1995 wurden zwischen 20.000 und 50.000 Frauen und Mädchen vergewaltigt. Die Frauenrechtsorganisationen Medica Zenica und medica mondiale haben eine Studie zu den Langzeitfolgen von Kriegsvergewaltigungen in BuH durchgeführt (Video zentrale Studienergebnisse). Aus den Lehren von Bosnien und Herzegowina lassen sich Ansätze zur wirksamen Unterstützung von Überlebenden in anderen Konfliktkontexten ableiten. Das Policy Briefing beschreibt diese Ansätze und richtet sich mit konkreten Handlungsaufforderungen an die Bundesregierung.

In den vergangenen Monaten haben hundertausende Frauen und Mädchen Zuflucht in Deutschland gesucht. Viele von ihnen haben in ihren Herkunftsländern, auf der Flucht aber auch hierzulande massive sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt erlebt. Nicht zuletzt angesichts dieser Entwicklungen sind die Forschungsergebnisse auch für Deutschland von hoher Relevanz.

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Unser stress- und traumasensibler Ansatz kann in verschiedenen Arbeitsfeldern zur Stabilisierung von Gewaltopfern und Stärkung von Unterstützungsorganisationen beitragen.
Zusammenfassung
Die Frauenrechtsorganisation medica mondiale hat, basierend auf langjähriger Arbeitserfahrung in Kriegs- und Nachkriegsgebieten, einen stress- und traumasensiblen Ansatz zur Unterstützung von Gewalt betroffenen Menschen entwickelt. Anhand eines Fallbeispiels aus der Demokratischen Republik Kongo zeigt dieser Artikel, wie der Ansatz von medica mondiale in verschiedenen Arbeitsfeldern umgesetzt wird.

Erschienen in: Trauma – Zeitschrift für Psychotraumatologie und ihre Anwendungen 14 Jg. (2016) Heft 1, S.4-16.

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Bundesregierung muss Aktionsplan zur Umsetzung der Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ der Vereinten Nationen weiterentwickeln.

VENRO fordert die Bundesregierung nachdrücklich auf,


  • den nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Sicherheitsratsresolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“ neu aufzulegen;
  • den neuen Aktionsplan angesichts globaler Herausforderungen für Frieden, Entwicklung, Gerechtigkeit und Sicherheit thematisch weiterzuentwickeln und Kohärenz mit allen relevanten Politikbereichen zu gewährleisten;
  • den neuen nationalen Aktionsplan gemäß den Kriterien der OSZE wirkungsorientiert auszurichten und verbindliche Mechanismen der transparenten Rechenschaftslegung zu verankern.



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  • Erfahrungen deutscher Nichtregierungsorganisationen (NRO) und Empfehlungen für die Zusammenarbeit in fragilen Staaten
  • Die Entwicklung in Afghanistan: Ist das Glas halb voll – oder halb leer?
  • Das Engagement deutscher Nichtregierungsorganisationen in Afghanistan
  • Erfahrungen und Lehren aus der Begleitung von Organisationen der afghanischen Zivilgesellschaft
  • Dialogpartner und Watchdogs statt Dienstleister
  • Förderung tragfähiger Strukturen
  • Auseinandersetzung mit dem Konzept der vernetzten Sicherheit
    A. Politische Unterstützung einer unabhängigen afghanischen Zivilgesellschaft
    B. Finanzielle Förderung zivilgesellschaftlicher Strukturen in Afghanistan durch die Bundesregierung



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Das Angebot reicht von psychosozialer Beratung und Schutz für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen, über Fortbildungen für ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter*innen in der Arbeit mit Geflüchteten bis hin zu Treffpunkten für Sprache und Kultur sowie speziellen Angeboten für junge Mädchen.

Neben medica mondiale beteiligen sich diese Frauenorganisationen in Köln:
agisra e. V. – autonome, feministische und antirassistische Informations- und Beratungsstelle agisra.
Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V.
Frauenberatungszentrum Köln e.V.
Sprachcafé Frauen gegen Erwerbslosigkeit
Frauen helfen Frauen e.V. – Träger der beiden autonomen Frauenhäuser Köln
Interkulturelles Frauen und Mädchen Gesundheitszentrum Holla e.V.
LOBBY FÜR MÄDCHEN e.V.
Internationale Frauenarbeit im Bürgerzentrum Mühlheim (Mütze)

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Evaluierung (2013-2016) zeigt: Medica Gjakova im Kosovo bietet Überlebenden sexualisierter Gewalt umfassende Unterstützung

Im Herbst 2015 besuchten die von medica mondiale beauftragten Evaluatorinnen Petra Scheuermann und Erinda Bllaca die Frauenrechtsorganisation Medica Gjakova und evaluierten das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und medica mondiale geförderte Projekt. Unterstützt werden die Frauen durch psychologische und medizinische Hilfe, bei der Generierung eines ökonomischen Auskommens und der Umsetzung ihres Rechts auf Entschädigung.

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In den nächsten Monaten will medica mondiale ihr Engagement im Nordirak weiter voranbringen. Dazu reiste Monika Hauser Ende Februar in die Projektregion: „Ich möchte die Situation von Frauen und Mädchen im Nordirak besser verstehen.“ Durch den Besuch bei staatlichen Unterstützungseinrichtungen, politischen EntscheidungsträgerInnen, Frauenrechtsinitiativen, aber auch in einem Flüchtlingscamp machte sie sich ein Bild von der Situation für Frauen und Mädchen vor Ort. Lesen Sie Auszüge aus ihrem Reisetagebuch.

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