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Das Ausmaß und die Folgen sexualisierter Gewalt gegen Frauen sind je nach Land und Kultur sehr unterschiedlich und damit auch die Angebote psychosozialer Beratung und Begleitung, die medica mondiale Frauen und Mädchen macht. So muss von Land zu Land neu überlegt werden, ob es beispielweise ratsam ist, ein Beratungszentrum für Frauen aufzubauen. Je nach Sicherheitslage oder den geografischen Gegebenheiten vor Ort können Frauen möglicherweise besser über Unterstützungsgruppen innerhalb der Gemeinden erreicht werden. Karin Griese, Bereichsleiterin für Trauma-Arbeit bei medica mondiale, erläutert, mit welchen länderspezifischen Herausforderungen medica mondiale in den Auslandsprojekten konfrontiert ist. Anhand von Beispielen aus Liberia, Afghanistan und der Demokratischen Republik Kongo veranschaulicht sie die lokalen Unterschiede.

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Wie bewahren sich die Überlebenden von sexualisierter Gewalt ihre Würde? Was gibt Frauen Kraft und welche Stärke geht von Frauen auch trotz schrecklicher Erlebnisse und Erfahrungen aus?
Um sich diesen Fragen zu nähern, reiste die Fotojournalistin Cornelia Suhan im Auftrag der Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale in den Osten der Demokratischen Republik Kongo. Dort fotografierte sie Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben sowie die Arbeit der kongolesischen Frauenrechtsorganisation Promotion et Appui aux Initiatives Féminines (PAIF). Deren Mitarbeiterinnen beraten die Überlebenden psychosozial, unterstützen sie wirtschaftlich und begleiten sie in Krankenhäuser, zur Polizei und vor Gericht. medica mondiale arbeitet seit 2004 mit der kongolesischen Organisation zusammen.
medica mondiale hat im Herbst 2016 die Fotoausstellungen bis auf weiteres eingestellt.

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Untermalt von Straßenszenen aus Kabul erzählt Monika Hauser von ihrer Projektreise zur Partnerorganisation Medica Afghanistan im vergangenen Frühjahr. Sie berichtet etwa von einer 14-Jährigen, die durch die Rechtsberaterinnen von Medica Afghanistan aus ihrer Zwangsehe befreit wurde. Die Mitarbeiterinnen von Medica Afghanistan stärken Frauen und Mädchen vor Ort auch durch psychosoziale Unterstützung und arbeiten auf politischer Ebene darauf hin, dass Frauen am Demokratisierungsprozess beteiligt werden.

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