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Wir unterstützen Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

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Teilhabe

Förderung der aktiven Mitwirkung von Frauen auf politischer und auf Projektebene

medica mondiale setzt sich dafür ein, dass Frauen aktiv an Konfliktlösungsstrategien und Friedensprozessen sowie an Verfassungsschreibung und Gesetzgebung mitwirken können. Dazu wird unter anderem der Aufbau von frauenpolitischen Aktivistinnen und übergreifenden Netzwerken unterstützt. Auch auf Projektebene fördert medica mondiale eine aktive Mitwirkung aller Frauen, die auf verschiedene Weise an den Projekten beteiligt sind.

In vielen Kriegs- und Nachkriegsregionen herrschen Unterdrückungsstrukturen vor, die eine Teilhabe an...

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Toleranz und Wertschätzung kultureller und gesellschaftlicher Vielfalt

Förderung interkultureller Kompetenz, Respektierung lokaler Gebräuche

medica mondiale unterstützt Frauen weltweit darin, eigene Wege – individuell und in der Gemeinschaft – zur Bewältigung von traumatischen Gewalterfahrungen und zur Verhinderung erneuter Gewalt zu finden.

Der Kontext für Trauma-Arbeit ist je nach Land und Kultur sehr unterschiedlich. medica mondiale respektiert die lokalen Gebräuche der verschiedenen Kulturkreise, solange sie mit den universellen Menschenrechten in Einklang stehen. So darf die Berücksichtigung kulturspezifischer Aspekte nicht die Ungleichbehandlung von Frauen und Mädchen oder...

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Trauma

Siehe „Psychisches Trauma

Traumasensible Beratung und Begleitung

U.a. Gesprächsgruppen, Therapiesitzungen, materielle Absicherung, Hilfe bei Wohnungs- und Jobsuche

In den Frauenberatungszentren von medica mondiale steht traumatisierten Frauen ein breites Unterstützungsangebot zur Verfügung. Es reicht von offenen Gesprächsgruppen und traumatherapeutischen Therapiesitzungen über materielle Absicherung bis hin zu Hilfe bei der Wohnungs- und Jobsuche. Manche finden auch vorübergehende Unterbringung in den Schutzräumen von medica mondiale. Die Mitarbeiterinnen der medica mondiale Projekte gehen auf den individuellen Unterstützungsbedarf jeder einzelnen Frau ein.

Neben den Psychologinnen und psychosozialen...

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Traumasensible Gesundheitsarbeit

Beratung von Klientinnen, Schulung medizinischer Fachkräfte

Die Arbeit mit gewaltbetroffenen und zum Teil traumatisierten Frauen erfordert spezifische Kenntnisse und eine besondere Sensibilität für die Patientinnen. In allen Projekten arbeiten daher Ärztinnen, Hebammen und Krankenschwestern, die zuvor im Umgang mit Gewalt gegen Frauen, Traumatisierung und Psychosomatik geschult wurden.

Die Anforderungen an die Fachfrauen vor Ort sind vielfältig: Sie sind oft die ersten Ansprechpersonen für Frauen und Mädchen, die vergewaltigt worden sind. Deshalb benötigen sie nicht nur fachärztliches Wissen, sondern...

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Traumasensible psychosoziale Arbeit

Psychosoziale Begleitung, Trauma-Arbeit und Fortbildungen

Je nach Land sind das Ausmaß und die Folgen von Gewalt gegen Frauen anders und damit die Formen psychosozialer Beratung und Begleitung. medica mondiale arbeitet in den Projekten vor Ort ausschließlich mit einheimischen psychosozialen Beraterinnen. Sie kennen und verstehen die Sorgen und Nöte der Frauen sowie die Tabus der Gesellschaft.

In vielen Ländern sind psychosoziale und traumaspezifische Arbeitsansätze weitgehend unbekannt, es gibt nur wenige ausgebildete Fachkräfte vor Ort. Gleichzeitig existieren aber meist auch keine funktionierenden...

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Traumasensible Rechtshilfe

Juristischer Beistand, Aufklärung über Rechte, Trauma-Fortbildung für Rechtsberaterinnen

Auf dem Papier haben Frauen in den meisten Staaten die gleichen Rechte wie Männer. Doch die Wirklichkeit sieht oft anders aus. In Ländern wie Kosovo, Albanien oder Afghanistan sind Frauen gegenüber Männern stark benachteiligt, ihre Rechte und ihre Bedürfnisse werden häufig gewaltsam unterdrückt.

medica mondiale engagiert sich in ihren Projekten grundsätzlich für die rechtliche Gleichstellung von Frauen und Mädchen. Rechtsanwältinnen leisten den Frauen juristischen Beistand und setzen sich bei Behörden und Gerichten für die Rechte von Frauen...

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Traumasensibler Ansatz (STAR)

Stress vermeiden, Vorbeugung der Reaktivierung von Trauma-Symptomen, Resilienzförderung

STAR = Stress- und traumasensibler Ansatz zur Resilienzförderung

Ein stress- und traumasensibler Ansatz berücksichtigt bestimmte Grundprinzipien im Umgang mit Menschen, die Gewalt erfahren haben. Es geht dabei darum, zusätzlichen Stress für die Betroffenen zu vermeiden, einer Reaktivierung von Trauma-Symptomen vorzubeugen und letztlich die Frauen und Mädchen zu stärken und zu stabilisieren. 

Sicherheit, Stabilisierung, Selbstbestimmung

Der stress- und traumasensible Ansatz zieht sich durch alle Arbeitsfelder und Unterstützungsangebote von...

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