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25. Oktober 2012

Monika Hauser erhält Staatspreis des Landes NRW

Für ihren herausragenden humanitären Einsatz in Kriegs- und Krisengebieten wird die Gründerin von medica mondiale, Monika Hauser, mit dem diesjährigen Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Dies gab Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Donnerstag, 25. Oktober, bekannt.

Hausers weltweiter Einsatz für vergewaltigte und traumatisierte Frauen und Mädchen sei ein "herausragendes Zeichen der Humanität in den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt" und habe vielen Frauen neuen Lebensmut geschenkt, so Kraft. Mit "Empathie für die Betroffenen" und unermüdlichem Engagement habe sie bürokratische Widerstände, Sprachlosigkeit und die Tabuisierung der systematischen Gräueltaten überwunden und bewundernswerte Arbeit geleistet.

Seit bald 20 Jahren setzen sich Monika Hauser und die Mitarbeiterinnen von medica mondiale in Köln und weltweit engagiert, solidarisch und kompromisslos für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kriegs- und Konfliktregionen ein.

Hausers Arbeit wurde bereits mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt, unter anderem dem Preis Frauen Europas und dem Gustav-Heinemann-Preis. 2008 erhielt sie den Right Livelihood Award, in Deutschland auch bekannt als Alternativer Nobelpreis.

Der Staatspreis ist die höchste Auszeichnung des Landes Nordrhein-Westfalen und wird an Persönlichkeiten verliehen, die dem Land "durch Werdegang und Wirken verbunden sind". Das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro wird Monika Hauser im Namen ihrer Organisation für den weiteren Aufbau des Frauenprojektes medica mondiale Liberia einsetzen.

Die Preisverleihung findet am 19. November in Düsseldorf statt.