Pressemitteilungen

Köln, 05. März 2010
Pressemitteilung: medica mondiale fordert mehr Sicherheit für kongolesische Frauen
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März fordert die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale die Bundesregierung auf, sich endlich für den Schutz der Frauen in der Demokratischen Republik (DR) Kongo einzusetzen. Die bewaffneten Auseinandersetzungen vor allem in den Kivu-Provinzen haben zwar abgenommen, dennoch besteht das Problem von Vergewaltigungen weiterhin in großem Ausmaß.

Köln, 27. Januar 2010
Pressemitteilung: Afghanistan-Konferenz: Frauenrechte sind nicht verhandelbar - medica mondiale fordert breit angelegten Friedensprozess mit Beteiligung der Frauen
Zum Auftakt der morgigen Afghanistan-Konferenz in London fordert medica mondiale die Bundesregierung dazu auf, bei der diskutierten Einbindung der Taliban in den Friedensprozess die in der Verfassung garantierten Menschenrechte zu schützen. Bei dem Versuch der Befriedung des Landes und einer geänderten internationalen Strategie dürften insbesondere die Rechte von Frauen keinesfalls zur Verhandlungsmasse erklärt werden.

Köln, 24. November 2009
Pressemitteilung: medica mondiale fordert ein Ende der Straflosigkeit und einen wirksamen Schutz vor Vergewaltigung!
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November fordert die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale die Bundesregierung zu einem verstärkten Engagement bei der Umsetzung der UN-Resolution 1820 auf. Neben der Verhinderung von Straflosigkeit bei Vergewaltigungen in Kriegs- und Krisengebieten muss sich die Politik vor allem für die Prävention von Gewalttaten gegenüber Frauen einsetzen.


Köln, 28. Oktober 2009
Pressemitteilung: Vergewaltigungsvorwürfe bei Karadžić-Prozess nicht relevant? 
Anlässlich des Prozessbeginns gegen Radovan Karadžić beklagt die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale, dass in der Anklage gegen den früheren Serbenführer der Vorwurf der Vergewaltigung nicht als gesondertes Delikt aufgeführt wird. Massive internationale Proteste im Vorfeld hatten vom Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien, Serge Brammertz, verlangt, dass er den Straftatbestand der sexualisierten Gewalt als eigenständigen Punkt in die Anklage mit aufnehme. Die Organisation fordert, dass Ermittlungen und Prozessführungen endlich den Bedürfnissen traumatisierter Frauen gerecht werden.

Köln, 01. September 2009
Pressemitteilung: Post für Frau Merkel: Nein zu Kriegsgewalt gegen Frauen!
Im Rahmen der Kampagne „Im Einsatz für Frauen in Kriegs- und Krisengebieten“ hat die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale mit lautstarker Unterstützung einer Samba-Band rund 7.000 Postkarten an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. medica mondiale fordert damit die Bundeskanzlerin auf, sich gegen Kriegsgewalt an Frauen einzusetzen und insbesondere Maßnahmen gegen die Politik der Demokratischen Republik (DR) Kongo zu ergreifen.


Köln, 17. April 2009
Pressemitteilung - Offener Brief an Merkel und Steinmeier - Frauenrechte müssen in den Fokus der Afghanistan-Politik rücken!
Vor dem Hintergrund der weltweiten Proteste gegen die Unterzeichnung des frauenverachtenden, schiitischen Familiengesetzes in Afghanistan fordert medica mondiale die Bundesregierung auf, Frauenrechte endlich zu einem zentralen Bestandteil ihrer Afghanistan-Strategie zu machen. In einem öffentlichen Brief an  Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier drängt medica mondiale auf ein entschiedenes Eingreifen seitens der deutschen Politik, um das Gesetz in seiner jetzigen Form zu verhindern.
Brief an Merkel und Steinmeier


Köln, 16. März 2009

Pressemitteilung - medica mondiale fordert vom deutschen Friedensfonds für den Kongo mehr Unterstützung für vergewaltigte Frauen
Am heutigen Tag wird die kongolesische Menschenrechtsaktivistin Immaculée Birhaheka mit dem 11. Bremer Solidaritätspreis ausgezeichnet. Anlässlich der Preisverleihung ruft Monika Hauser zur umgehenden und umfassenden Unterstützung von vergewaltigten Frauen in der Demokratischen Republik (DR) Kongo auf. Insbesondere der mit 50 Millionen Euro ausgestattete deutsche Friedensfonds zum Wiederaufbau des Ostkongo muss in stärkerem Maße als bisher Hilfsmaßnahmen und Gelder für die Überlebenden sexualisierter (Kriegs-)Gewalt bereitstellen.


Köln, 1. Dezember 2008
Einladung zum Pressegespräch mit der kongolesischen Menschenrechtsaktivistin Immaculée Birhaheka
Diskutieren Sie in Berlin und Köln mit Frau Birhaheka, Leiterin der im Osten des Kongo ansässigen Partnerorganisation PAIF über den Krieg im Kongo, die Zunahme von sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen und über Lösungsansätze zur Beendigung des Konfliktes.

Köln, 26. November 2008
Presseeinladung - Diskussionsveranstaltung in Stockholm zum Schutz von Frauen im Kongo 
Mit Monika Hauser von medica mondiale, Lena Ag von der schwedischen Frauenorganisation Kvinna till Kvinna, der kongolesischen Frauenrechtsaktivistin Immaculée Birhaheka von PAIF und Charlotte Isaksson (angefragt), frühere Genderbeauftragte bei EUFOR in der DR Kongo.


Köln, 25. November 2008

Mehr Schutz und Sicherheit für Frauen vor Vergewaltigungen im Kongo
medica mondiale fordert die Bundesregierung zu verstärktem politischen Engagement im anhaltenden Kongo-Konflikt und zur Umsetzung der Resolution 1820 auf


Berlin,
6. November 2008
Deutsche Nichtregierungsorganisationen fordern mehr europäisches Engagement in der Ostkongo-Krise
Gemeinsamer Brief an Außenminister Steinmeier im Vorfeld des EU-Außenministertreffens


Köln, 20. August 2008

Im Einsatz für Frauen in Kriegs- und-Krisengebieten 
Öffentlichkeitskampagne von medica mondiale Köln


Köln, 19. August 2008

Anklage gegen Karadžić muss Gewaltverbrechen gegen Frauen beinhalten!
Offener Brief von medica mondiale an Chefankläger Brammertz


Köln, 10. Juni 2008

Umgang mit Zeuginnen ist ignorant und fahrlässig
medica mondiale zu sexualisierter Gewalt vor dem Internationalen Strafgerichtshof

 

Pressekontakt

Britta Amorin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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