Videothek
Damit Sie einen lebendigen Einblick in die alltägliche Arbeit der Mitarbeiterinnen von medica mondiale bekommen, stellen wir Ihnen hier Videos zur Verfügung. Sie enthalten Aufnahmen von der Projektarbeit vor Ort, zahlreiche Hintergrundinformationen und Interviews.
Video: Warum unterstützen Sie medica mondiale?
Im Rahmen einer Podiumsveranstaltung hat medica mondiale langjährige UnterstützerInnen gefragt, weshalb sie den Einsatz für Frauen in Kriegs- und Konfliktgebieten seit vielen Jahren tatkräftig begleiten. Von 1993 bis 2012 spendeten etwa 51.600 Privatpersonen, Vereine und Institutionen rund 30 Millionen Euro für die Arbeit für traumatisierte Frauen und Mädchen. Mit rund 1.800 Unterstützungsaktionen informierten sie die Öffentlichkeit und sammelten Spenden. Dank dieser Unterstützung konnte das Fortbestehen der Organisation in den vergangenen 20 Jahren mit gesichert werden.
Video: Warum wir tun, was wir tun
Mitarbeiterinnen v
on medica mondiale in Köln erheben ihre Stimme: gegen Krieg, gegen sexualisierte Gewalt, für die Frauen. In dieser Video-Botschaft kommen Frauen zu Wort, die aufklären, unterstützen, ermutigen und vor allem beharrlich bleiben. Kurz vor dem 20. Jubiläum im kommenden Jahr blicken sie gemeinsam zurück auf die Erfolge, die medica mondiale erzielt hat: Heilung wurde ermöglicht, Würde wiederhergestellt, Unrecht benannt und Strafverfolgung eingefordert. Die Mitarbeiterinnen beziehen klar Position, warum es sich jeden Tag lohnt, mit ihrer Arbeit weiterzumachen.
Video über Monika Hauser und medica mondiale
2008 wurde Monika Hauser wegen ihres Einsatzes für traumatisierte Frauen mit dem Right Livelihood Award, dem so genannten Alternativen Nobelpreis, ausgezeichnet. Die Right Livelihood Award Foundation nahm diese Ehrung zum Anlass, ein Video über Monika Hauser und medica mondiale zu produzieren, das nun veröffentlicht wurde: "Der Kurzfilm zeigt auf, für welche brennenden Fragen unserer Zeit sich die Preisträgerin engagiert und was sie durch ihr Engagement erreicht hat", betont die Right Livelihood Award Foundation.
Autor des Videos: Takepart media and science im Auftrag der Right Livelihood Award Foundation 10/2012
Frauen optimal stärken durch leicht zugängliche Beratungsangebote
Das Ausmaß und die Folgen sexualisierter Gewalt gegen Frauen sind je nach Land und Kultur sehr unterschiedlich und damit auch die Angebote psychosozialer Beratung und Begleitung, die medica mondiale Frauen und Mädchen macht. So muss von Land zu Land neu überlegt werden, ob es beispielweise ratsam ist, ein Beratungszentrum für Frauen aufzubauen. Je nach Sicherheitslage oder den geografischen Gegebenheiten vor Ort können Frauen möglicherweise besser über Unterstützungsgruppen innerhalb der Gemeinden erreicht werden. Karin Griese, Bereichsleiterin für Trauma-Arbeit bei medica mondiale, erläutert, mit welchen länderspezifischen Herausforderungen medica mondiale in den Auslandsprojekten konfrontiert ist. Anhand von Beispielen aus Liberia, Afghanistan und der Demokratischen Republik Kongo veranschaulicht sie die lokalen Unterschiede.
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Monika Hauser schildert ihre Eindrücke aus Afghanistan
Untermalt von Straßen
szenen aus Kabul erzählt Monika Hauser von ihrer Projektreise zur Partnerorganisation Medica Afghanistan im vergangenen Frühjahr. Sie berichtet etwa von einer 14-Jährigen, die durch die Rechtsberaterinnen von Medica Afghanistan aus ihrer Zwangsehe befreit wurde. Die Mitarbeiterinnen von Medica Afghanistan stärken Frauen und Mädchen vor Ort auch durch psychosoziale Unterstützung und arbeiten auf politischer Ebene darauf hin, dass Frauen am Demokratisierungsprozess beteiligt werden.
Das Engagement von medica mondiale in Liberia
Seit 2006 engagiert sich
medica mondiale im strukturschwachen Südosten Liberias – in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Deutschen Welthungerhilfe zur medizinischen und psychosozialen Betreuung liberianischer Frauen. Die medica mondiale Projektmanagerin Sybille Fezer kommentiert die Bilder von der herausfordernden Arbeit vor Ort.
Die Arbeit von medica mondiale mit den Flüchtlingen aus der Elfenbeinküste
Zusätzlich
zur medizinischen und psychosozialen Betreuung liberianischer Frauen kommt das unbedingt erforderliche Engagement für die Flüchtliche aus der Elfenbeinküste. Die medica mondiale Projektmanagerin Sybille Fezer erklärt die Hintergründe und veranschaulicht die Dringlichkeit dieser Arbeit.
Video-Realisation: Katja Duregger im Auftrag von medica mondiale 2012

