Literaturhinweise

"Wir sind die Macht"

Titelbild des Buches "Wir sind die Macht"

Leymah R. Gbowee: "Wir sind die Macht – Die bewegende Autobiographie der Friedensnobelpreisträgerin". Erschienen 2012 im Klett-Cotta-Verlag, Stuttgart, 319 Seiten, 21,95 Euro, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-608-94739-7.

Leymah R. Gbowee, Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2011, beschreibt ihren persönlichen und politischen Weg – eingebettet in die konfliktreiche Geschichte Liberias: Die 17-jährige Highschoolabsolventin Leymah träumt davon, Kinderärztin zu werden, als in Liberia der Bürgerkrieg ausbricht. Über Jahre hinweg erfährt sie die Schrecken des Krieges. Auch in ihrer Ehe wird sie grausam unterdrückt und mißhandelt. Ein Praktikum in einem Traumatherapieprogramm befreit die 26-jährige – inzwischen vierfache Mutter – aus lähmender Depression und schenkt ihr neue Lebenskraft. Zusammen mit anderen Frauen beginnt Gbowee ihren Kampf für Gleichberechtigung, politische Teilhabe von Frauen und dauerhaften Frieden für ihr Land.

Leseprobe und Inhalt

"in LiBERIA"

Titelblatt des Bildbands Rendel Freude: "in LiBERIA". Ein Bildband über das Land an der Westküste Afrikas und seine Frauen. Erschienen 2012 als print-on-demand, 128 Seiten, zu bestellen bei www.blurb.de oder direkt bei Rendel Freude unter info(at)rendel-freude.de.

Anfang 2012 reiste die Fotografin Rendel Freude nach Liberia. Zwei Wochen lang begleitete sie auch die Mitarbeiterinnen vom Projekt medica mondiale Liberia bei ihrer Arbeit für traumatisierte Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten. Das Land zählt rund dreieinhalb Millionen EinwohnerInnen und gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Rendel Freudes Bildband erzählt vom Alltag einer von Bürgerkriegen gezeichneten Region, von seinen Frauen und ihrem Leben. Ein persönlicher Reisebericht ergänzt die Bilder.

Mehr zum Inhalt und über die Fotografin

 

Titelbild von "Das Geheimnis unserer Großmütter. Eine empirische Studie über sexualisierte Kriegsgewalt um 1945" – mit einem Geleitwort von Dr. Monika Hauser.

"Das Geheimnis unserer Großmütter"

Svenja Eichhorn und Philipp Kuwert: "Das Geheimnis unserer Großmütter. Eine empirische Studie über sexualisierte Kriegsgewalt um 1945" – mit einem Geleitwort von Dr. Monika Hauser. Erschienen 2011 im Psychosozial-Verlag, Gießen, 112 Seiten, 16,90 Euro, Broschiert, ISBN-13: 9783837921311.

Millionen Frauen wurden am Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland vergewaltigt. Bis heute ist das Thema ein Tabu – gesellschaftlich wie privat. Das vorliegende Buch leistet einen wichtigen Beitrag zur fachlichen Auseinandersetzung mit den Folgen der Kriegsvergewaltigungen jener Zeit. In ihrem Geleitwort würdigt Monika Hauser das Werk als eine mögliche Form der Bewältigung für uns als Nachfahren sowie eine lang ausgebliebene Form der Würdigung für die Leiden der Frauen.

Leseprobe und Inhalt 

 

Titelbild des neuen Buches von Chantal Louis: Monika Hauser – Nicht aufhören anzufangen. Eine Ärztin im Einsatz für kriegstraumatisierte Frauen, Zürich 2008.

„Monika Hauser – nicht aufhören anzufangen“

Chantal Louis: Monika Hauser – Nicht aufhören anzufangen. Eine Ärztin im Einsatz für kriegstraumatisierte Frauen, Frühling 2008, Verlag „rüffer & rub“, Zürich, 250 Seiten, 19,80 Euro, ISBN 978-3-907625-41-5.

In einer neuen Biographie erzählt die Journalistin Chantal Louis die Geschichte der Organisation medica mondiale und von Monika Hauser – wie sie zu einer engagierten „Anwältin“ der von Krieg und Gewalt traumatisierten Frauen wurde.

Leseprobe und Inhalt

Titelbild des neuen Buches von Chantal Louis: Monika Hauser – Nicht aufhören anzufangen. Eine Ärztin im Einsatz für kriegstraumatisierte Frauen, Zürich 2008.

„Monika Hauser – nicht aufhören anzufangen“ – erstmals im Taschenbuch

Chantal Louis: Monika Hauser Eine Ärztin im Einsatz für  kriegstraumatisierte Frauen, August 2010, DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG, mit zahlreichen Abbildungen, 286 Seiten, Format 19 x 12,5 cm,  € 9,95 (D) / sFr. 15,90, ISBN 978-3-8321-6121-7

Das Engagement einer starken Frau
 
1992 bricht Monika Hauser nach Bosnien auf, um misshandelten Frauen die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Daraus entwickelt sich die international tätige Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medica mondiale. Chantal Louis erzählt die Geschichte dieser außergewöhnlichen Frau.
 
Chantal Louis, geboren 1969, hat Journalistik und Politikwissenschaften studiert und ist seit 1994 als Autorin und Redakteurin für die Zeitschrift EMMA tätig. Als freie Journalistin arbeitet sie u.a. für WDR und Deutschlandfunk.

Rita Schäfer: Frauen und Kriege in Afrika. Ein Beitrag zur Gender-Forschung. Verlag Brandes & Apsel, Frankfurt am Main 2008.

"Frauen und Kriege in Afrika"

Rita Schäfer: Frauen und Kriege in Afrika. Ein Beitrag zur Gender-Forschung. Verlag Brandes & Apsel, Frankfurt am Main 2008, 520 Seiten, 39,90 Euro.



"Zuversicht trotzdem"

Ruth-Irmgard Christiansen-Frettlöh: Zuversicht trotzdem. Projekte-Verlag Cornelius GmbH, Halle (Saale) 2009, 99 Seiten, 10,90 Euro, ISBN 978-3-86634-679-6.

Buchrückseite: Die Autorin findet eigene Bilder und ausgefühlte Worte, die Dinge aus ihrem eigenen Erfahrungsfeld als Frau lyrisch zu erzählen. Sie schildert in einer verknappten, starken Sprache, wie Menschen und Ereignisse sie geprägt haben.

Spendenbetrag:

Mit 50 Euro finanzieren wir einer Frau in Afghanistan eine dreimonatige psychosoziale Betreuung.

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