medica mondiale fordert mehr Sicherheit für kongolesische Frauen

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März fordert die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale die Bundesregierung auf, sich endlich für den Schutz der Frauen in der Demokratischen Republik (DR) Kongo einzusetzen. Die bewaffneten Auseinandersetzungen vor allem in den Kivu-Provinzen haben zwar abgenommen, dennoch besteht das Problem von Vergewaltigungen weiterhin in großem Ausmaß. Noch immer werden in der DR Kongo täglich Dutzende Frauen auf das Brutalste vergewaltigt.

Afghanistan-Konferenz: Frauenrechte sind nicht verhandelbar

Zum Auftakt der morgigen Afghanistan-Konferenz in London fordert medica mondiale die Bundesregierung dazu auf, bei der diskutierten Einbindung der Taliban in den Friedensprozess die in der Verfassung garantierten Menschenrechte zu schützen. Bei dem Versuch der Befriedung des Landes und einer geänderten internationalen Strategie dürften insbesondere die Rechte von Frauen keinesfalls zur Verhandlungsmasse erklärt werden.

Afghanistan: Offener Brief an die Bundesregierung

Im Vorfeld der internationalen Konferenz zu Afghanistan am 28. Januar 2010 in London hat medica mondiale gemeinsam mit Amnesty International Deutschland und Human Rights Watch der deutschen Bundesregierung in einem öffentlichen Brief konkrete Empfehlungen und Forderungen unterbreitet, um die Menschenrechtslage in Afghanistan langfristig zu verbessern. Entschieden stärker als bisher müsse sie sich für den Auf- und Ausbau von staatlichen Strukturen und Diensten im Bereich Gemeinwesen, Justiz und Gesundheit sowie für die Stärkung rechtsstaatlichen Handelns und die Beendigung der Straflosigkeit einsetzen.

Monika Hauser zu Gast bei „klug und mutig!“

Vor rund 300 Gästen sprach Monika Hauser am Mittwoch, den 9. Dezember 2009, im Hamburger KörberForum über ihren unermüdlichen Einsatz für Frauen und Mädchen, die in Krisenregionen sexualisierte Gewalt erfahren haben. In der Gesprächsreihe „klug und mutig!“ befragte die Fernsehjournalistin Maria von Welser die Gründerin von medica mondiale, woher sie die Kraft und die Motivation für ihre Arbeit nimmt, welche politischen Ziele sie mit ihrem Verein verfolgt und was Menschen von Deutschland aus tun können, um die Situation in den Konfliktregionen zu verbessern.

medica mondiale fordert Ende der Straflosigkeit und Schutz vor Vergewaltigung!

Pressemitteilung: Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November fordert die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale die Bundesregierung zu einem verstärkten Engagement bei der Umsetzung der UN-Resolution 1820 auf. Neben der Verhinderung von Straflosigkeit bei Vergewaltigungen in Kriegs- und Krisengebieten muss sich die Politik vor allem für die Prävention von Gewalttaten gegenüber Frauen einsetzen.

Ruandischer Milizführer endlich verhaftet

medica mondiale begrüßt die Verhaftung des Hutu-Milizführers Ignace Murwanashyaka am Dienstag, den 17. November, durch Fahnder des Bundeskriminalamtes in Karlsruhe. Dem Präsidenten der bewaffneten ruandischen Hutu-Exilbewegung FDLR wird vorgeworfen, jahrelang von Baden-Württemberg aus Gewalttaten an Zivilisten im Ostkongo befehligt zu haben – auch Hunderte Frauen und Kinder sind unter diesen Befehlen vergewaltigt und ermordet worden. „Deutschland hat im Grunde über Jahre hinweg Kommandanten und einfachen Soldaten einen Freibrief für Vergewaltigungen und andere Verbrechen ausgestellt und mit der Ignoranz gegenüber Ignace Murwanashyaka die Taten in der Demokratischen Republik Kongo akzeptabel gemacht."

Pressemitteilung: Post für Frau Merkel: Nein zu Kriegsgewalt gegen Frauen!

Im Rahmen der Kampagne „Im Einsatz für Frauen in Kriegs- und Krisengebieten“ hat medica mondiale mit lautstarker Unterstützung einer Samba-Band mehr als 7.000 Postkarten an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. medica mondiale fordert damit die Bundeskanzlerin auf, sich gegen Kriegsgewalt an Frauen einzusetzen und insbesondere Maßnahmen gegen die Politik der Demokratischen Republik (DR) Kongo zu ergreifen.

medica mondiale bei Kölner Premiere von STURM

Recht und Gerechtigkeit – dass es sich dabei um durchaus verschiedene Sachverhalte handelt, wird bei den Prozessen vor Internationalen Tribunalen immer wieder deutlich: Anklagepunkte zu Vergewaltigungen lassen die Prozessverantwortlichen häufig unter den Tisch fallen, Frauen, die in Kriegen vergewaltigt wurden, werden oft höchst unsensibel behandelt, Maßnahmen zu ihrem Schutz sind zumeist absolut nicht ausreichend. Mit diesem Thema befasst sich nun ein neuer Spielfilm: Sturm von Hans-Christian Schmid.

Afghanistan vor den Wahlen

Am 20. August werden in Afghanistan der Präsident und die Mitglieder der Provinzräte neu gewählt. Was sind die Hoffnungen und Ängste afghanischer Frauen im Hinblick auf die Wahlen? Wie beurteilen engagierte Frauen ihre Rechte, Rollen und Chancen? Darüber sprach die Journalistin Ann Jones in Kabul mit einer Mitarbeiterin von medica mondiale Afghanistan. In Anbetracht der angespannten Sicherheitslage kurz vor den Wahlen bleiben die Namen unserer MitarbeiterInnen vor Ort ungenannt, um sie nicht zu gefährden.

Fortbildungsreihe: Trauma-Expertin Karin Griese im Interview

Seit Mai bietet medica mondiale erstmals in Deutschland Fortbildungen und Themenabende zum Thema Kriegsgewalt und Trauma an. Worum es dabei geht, welche Themen und Inhalte vermittelt werden und für wen die Trainings und Infoabende gedacht sind, darüber sprach medica mondiale mit Karin Griese – Fachreferentin für Trauma-Arbeit bei medica mondiale und Koordinatorin der Fortbildungsreihe.

Termine

17.03.2010
Filmvorführung "Esmas Geheimnis" und Vortrag über die Arbeit von medica mondiale im Rahmen des "Lila Salon", Referentin: Margrit Spindeler, medica mondiale, Menden, 19.30 Uhr


17.03. 2010

Gesprächs- und Informationsabend über die Arbeit von medica mondiale, Referentin: Maria Zemp, medica mondialeEuskirchen-Flamersheim, 18.00 Uhr

20.03.2010
Vortrag von Monika Hauser zum Thema „Kriegsgewalt und Trauma“ und anschließende Workshops, Veranstalterin: Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland e.V. (EFHiR), Bonn-Bad Godesberg, 10 bis 16 Uhr

Kampagne

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Biographie über Monika Hauser

 "Monika Hauser - nicht aufhören anzufangen". Die Journalistin Chantal Louis erzählt die Geschichte der Organisation medica mondiale und von Monika Hauser.

Wir unterstützen medica mondiale

Käthe Waldmann
Leiterin des Gesprächskreises „Frauen treffen Frauen“ der Ev. Kirche Niederkassel