Statements der Kampagnen-BotschafterInnen "Im Einsatz":

Um mehr Frauen die Chance auf ein Leben ohne Gewalt zu geben, hat medica mondiale von 2008 bis 2011 die Kampagne „Im Einsatz" durchgeführt. Das Ziel: mehr UnterstützerInnen gewinnen, die sich als Einsatzkräfte stark machen für Frauen, mit ihrer Stimme, mit ihrem Einfluss, mit einer Spende, mit einer Aktion.

 

 

Bettina Böttinger, Journalistin/TV-Moderatorin

„Seit mehr als 15 Jahren kümmert sich medica mondiale um Frauen, die im Krieg Opfer von Vergewaltigungen geworden sind, deren Körper und Seele verletzt wurden. medica mondiale nimmt sich dieser Frauen an – und nimmt sie ernst. Mit Respekt verfolge und unterstütze ich diese engagierte Arbeit. Tun Sie es auch!”


Bettina Böttinger, Journalistin/TV-Moderatorin

Sabine Christiansen, TV-Journalistin und UNICEF-Botschafterin Deutschland

„Frauen in Kriegs- und Krisengebieten wie Afghanistan oder der Demokratischen Republik Kongo sind noch immer Ziele der schlimmsten Gewaltverbrechen. Nirgendwo können sie sich sicher fühlen – häufig nicht einmal in den eigenen Familien. Doch die Weltöffentlichkeit nimmt diese Verbrechen an Frauen meist nur am Rande wahr, wenn überhaupt. Das Leid vergewaltigter Frauen darf nicht mehr als nebensächlicher Kollateralschaden behandelt werden – ihre Situation muss in den Fokus der Weltöffentlichkeit rücken. medica mondiale hilft diesen Frauen zu überleben. Doch das Maß an Unterstützung, das medica mondiale leisten kann, hängt von der Solidarität ab, die wir alle gegenüber den betroffenen Frauen zeigen. Helfen Sie daher, das Schweigen zu brechen und unterstützen Sie die Kampagne von medica mondiale. Werfen Sie Ihre Stimme in die Waagschale, so wie ich es als Botschafterin tue.” 

Sabine Christiansen, TV-Journalistin und UNICEF-Botschafterin Deutschland

Kirstin Hesse, Schauspielerin und Sängerin

„Als medica mondiale vor mehr als 15 Jahren mit ihrer Arbeit begonnen hat, war ich ein unbefangener Teenager. Ich wuchs in einem liebevollen Elternhaus auf und kannte keine Gewalt. Ich wusste nichts von Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten. Meine Welt war und ist bunt. Inzwischen weiß ich mehr. Ich weiß von vielen Mädchen und Frauen, die manchmal schon im Kindesalter vergewaltigt oder gefoltert wurden und heute – als erwachsene Frauen – mit diesen traumatischen Erfahrungen leben müssen. Ich weiß von vielen Frauen und Mädchen, für die dies immer noch traurige Realität ist. Ist es nicht unfassbar, dass auch in diesem Moment das Leben von Mädchen und Frauen in Ländern wie Afghanistan, Liberia oder der Demokratischen Republik Kongo für immer zerstört wird? Ich lebe in einem sicheren und reichen Erste-Welt-Land und es geht mir gut. Deswegen will ich diesen Mädchen und Frauen eine Stimme geben und unterstütze medica mondiale und die aktuelle Kampagne »Im Einsatz«. Denn von der Not dieser Mädchen und Frauen müssen bei uns einfach viel mehr Menschen erfahren! Um sich einzumischen, um sich einzusetzen, um zu spenden!”

Kirstin Hesse, Schauspielerin und Sängerin

Fritz Schramma, Schirmherr der Aktion in Köln, Oberbürgermeister a.D. der Stadt Köln

„Seit 15 Jahren setzt sich medica mondiale kompromisslos für von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten ein. Deshalb gebe ich medica mondiale als Botschafterin meine Stimme und unterstütze die geplante Kampagne »Im Einsatz für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten«. Mit starken öffentlichen Aktionen wollen wir mehr Menschen als bisher erreichen. Denn nur, wenn mehr Menschen von den Verbrechen an Frauen und ihren Nöten erfahren, können sie medica mondiale – und damit die betroffenen Frauen und Mädchen – unterstützen. Daher bitte ich Sie: Zeigen auch Sie Einsatz, helfen Sie mit, die Kampagne auf den Weg zu bringen, und spenden Sie. Das wäre ein wirklich starker Einsatz! Dr. Margot Käßmann, Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover © Alexander Paul Englert Menschenrechtsverletzungen an Frauen in Krisen- und Kriegsgebieten sind keineswegs ein Thema vergangener Tage! Auch an gegenwärtigen Kriegsschauplätzen, wie zum Beispiel in der Demokratischen Republik Kongo, wird Vergewaltigung von Frauen und Mädchen als Mittel des Krieges eingesetzt. Um den Blick für dieses Thema in der Öffentlichkeit und insbesondere auch bei Regierungen und anderen nationalen und internationalen Organisationen zu schärfen, setzt medica mondiale auf eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit. Eine Organisation wie diese ist folglich unentbehrlich, um die Rechte von Frauen gegen solche Unmenschlichkeiten zu schützen. Es muss unser gemeinsames Ziel sein, weltweit und mit aller Kraft auf Regierungen und Politik gegen jegliche Gewalt an Frauen einzuwirken.”

Fritz Schramma, Schirmherr der Aktion in Köln, Oberbürgermeister a.D. der Stadt Köln

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.

„Im Jahre 2002 konnte ich die Arbeit von medica mondiale vor Ort kennenlernen. Damals besuchte ich das Projekt in der Stadt Gjakova im Kosovo. Mir wurde klar, wie grundlegend es für alle weiteren Hilfsmaßnahmen ist, die Fälle von sexualisierter Gewalt an Frauen zu dokumentieren und öffentlich zu machen. Wenn wir die Augen vor ihrem Schicksal verschließen, treiben wir diese Frauen in die Isolation und in erneute Verzweiflung. Seit 15 Jahren bricht medica mondiale das Schweigen und steht den Frauen und Mädchen in vielerlei Hinsicht hilfreich zur Seite. Als Kampagnenbotschafterin, die medica mondiale schon lange verbunden ist, bitte ich Sie daher: Beteiligen auch Sie sich! Unterstützen Sie medica mondiale, und schenken Sie den weltweit betroffenen Frauen ein Stück Zukunft.“

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.

Jenny Jürgens, Schauspielerin

„2003 wurde ich gebeten, auf einer Benefizveranstaltung von medica mondiale Passagen aus dem Buch von Siba Shakib zu lesen. Die Autorin erzählt die Geschichte einer afghanischen Frau, der sie in einem der zahlreichen Flüchtlingslager begegnet ist. Das Leben dieser Frau ist geprägt von Flucht und Unterdrückung, Armut, Machtlosigkeit und Gewalt. medica mondiale setzt sich ein für Frauen wie die Afghanin in dem Buch. Frauen deren Körper und Seelen geschunden, deren Leben zerstört wurden. Das Leben der Afghanin steht für Hunderttausende vergewaltigter Frauen, denen jegliches Menschenrecht genommen wurde. medica mondiale sieht hin und handelt. Die entschlossene Arbeit der Organisation hat mich bewogen, noch mehr Einsatz zu zeigen. Daher unterstütze ich die Kampagne: Damit mehr Menschen von den Verbrechen an Frauen in Kriegsund Krisengebieten erfahren. Setzen auch Sie sich ein!”
Unterstützen Sie medica mondiale!

Jenny Jürgens, Schauspielerin

Maria von Welser

„Als ich im November 1992 die erste Sendung in Deutschland im ZDF Frauenjournal ML Mona Lisa über Vergewaltigungen in Bosnien machte, klang es noch unwirklich, dass Vergewaltigung in diesem Krieg auf dem Balkan ein Kriegsziel war. Nicht nur um Frauen zu zerstören, sondern auch um die familiären Strukturen für alle Zeiten zu vernichten. Denn die Vergewaltigungen der muslimischen Frauen fanden zum großen Teil vor ihren Ehemännern, ihren Kindern und Geschwistern statt. Bis zum heutigen Tag hat sich das Verhalten der Soldateska weltweit nicht verändert – Frauen und Kinder werden geschlagen, gefoltert, missbraucht. An den Folgen tragen Frauen und Kinder ein Leben lang. Sie werden nie mehr sein wie vorher. Darum gilt mein Mitgefühl und meine Unterstützung vor allem ihnen.”

Maria von Welser, TV-Journalistin und Vorstandsmitglied UNICEF Deutschland

Bettina Würth, Unternehmerin

„Soziales Engagement spielt in unserem Unternehmen schon immer eine große Rolle. Da mich das Thema dieser Kampagne sehr berührt hat und ich es wichtig finde, die Öffentlichkeit auf das Schicksal dieser Frauen aufmerksam zu machen, die Opfer von sexueller Gewalt sind, sowie traumatisieren Mädchen und Frauen in Krisengebieten zu helfen, ist mir meine Zusage, mich als Botschafterin hierfür einzusetzen, sehr leicht gefallen. Hilfe und Unterstützung sind meines Erachtens überall dort erforderlich, wo Mädchen und Frauen nicht mehr die Kraft oder auch gar nicht die Möglichkeit haben, sich aus ihrer Situation zu befreien. Daher ist es sehr wichtig, diesen Frauen durch die verschiedensten Maßnahmen wieder Perspektiven aufzuzeigen, ihnen Mut zu machen und zu ihrem Recht zu verhelfen, was sie alleine gar nicht schaffen können. Mir ist es wichtig, mich mit meinem Namen für die Kampagne einzusetzen, den Frauen eine Stimme zu geben und noch den einen oder anderen Spender in meinem Umkreis zu gewinnen.”

Bettina Würth, Unternehmerin, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe