2008 wurde die Schweizer Stiftung „Medica Mondiale Foundation Switzerland“ gegründet. Damit gibt es auch für Personen mit schweizerischem Wohnsitz die Möglichkeit, medica mondiale mit Spenden und Vermächtnissen zu unterstützen. Diese können steuerlich geltend gemacht werden, entsprechend der am Sitz der SpenderInnen geltenden Steuergesetzgebung.

Aus den eingegangenen Spenden und Vermächtnissen unterstützt die Schweizer Stiftung direkt und ausschließlich medica mondiale in Köln. Ihre Spende kommt der Arbeit von medica mondiale und den Projekten im Ausland zu Gute.

Weitere Informationen zur Verwendung Ihrer Spende finden Sie in unseren Spenden-FAQ.

Überweisung

Sie können Ihre Spende einfach auf das Konto der Stiftung in der Schweiz überweisen. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, vergessen Sie bitte nicht, Ihren Namen und Ihre Adresse anzugeben. Für eine regelmäßige Unterstützung richten Sie bitte einen Dauerauftrag ein.

Dazu benötigen Sie die folgenden Angaben:

Kontoinhaber: Medica Mondiale Foundation Switzerland

Kontonummer: 1100-1625.952

Bank: Zürcher Kantonal Bank, Zürich, Switzerland

IBAN Nr.: CH48 0070 0110 0016 2595 2

Clearing Nr.: 700

Swift-Code: ZKBKCHZZ80A

PC: 80-151-4 

Spendenquittung

Für Spenden ab 100 CHF erhalten Sie von der Stiftung eine Spendenbescheinigung. Sollten Sie die Bescheinigung auch für niedrigere Beträge benötigen, sollten Sie sie früher brauchen oder haben Sie weitere Fragen, dann zögern Sie bitte nicht, die Schweizer Stiftung zu kontaktieren.

 

Geschäftssitz

Medica Mondiale Foundation Switzerland
c/o Wenger & Vieli AG
Dufourstrasse 56
CH - 8034 Zürich

Kontakt:
E-Mail: info@medicamondiale.ch
Telefon: +41 (0) 79 522 22 25 0

 

Der Stiftungsrat der Schweizer Stiftung

Der Stiftungsrat der Medica Mondiale Foundation Switzerland

Die Medica Mondiale Foundation Switzerland sammelt Spenden für die Arbeit von medica mondiale. Der Stiftungsrat hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit in den Medien die Schweizer Bevölkerung für die Themen zu sensibilisieren, mit denen sich medica mondiale täglich konfrontiert sieht: Gewalt gegen Frauen und ihre Folgen. Mit den Spenden, die die Stiftung zusammenträgt, soll mitgeholfen werden, dass die wichtigen und wegweisenden Projekte von medica mondiale langfristig gesichert werden können.

Die derzeitigen StiftungsrätInnen haben sich in kurzen Porträts zu ihrer Motivation, sich als solche zur Verfügung zu stellen, geäußert. Allen ist es ein persönliches Anliegen, medica mondiale und damit die Unterstützung von Frauen in Kriegs- und Krisengebieten finanziell zu stärken.

Grundsätze zur Annahme von Spenden

Daniela Scherello (Stiftungsratspräsidentin)

Daniela Scherello. Copyright: Fotofabrik 102
Daniela Scherello

Jahrgang: 1974

Beruf: Theologin/Pfarrerin

Persönliche Motivation für die Arbeit im Stiftungsrat: „Warum ich mich als Stiftungsrätin engagiere? Diese Aufgabe ist zu wichtig, um nicht getan zu werden. Psychosoziale Beratung bei Kriegstraumata, Gesundheitsförderung, Menschenrechtsarbeit/Rechtshilfe und Existenzsicherung – das sind DIE vier Säulen auf denen medica mondiale beruht. Medica Mondiale Foundation Switzerland sammelt Beiträge, die die grundlegende und wichtige Arbeit von medica mondiale vor Ort mit ermöglichen.

Kriegstraumata und Vergewaltigung sind landläufig im menschlichen Denken so schambesetzt, so undenkbar, so entsetzlich, dass es global und kollektiv verdrängt wird. medica mondiale waren die Ersten und sind weitgehend die Einzigen, die sich vor Ort dieser Realität stellen und versuchen sie zu transformieren, hin zu einer Zukunft für Betroffene.

Was ist wichtiger zum Aufbau eines Landes und einer Gesellschaft in Kriegs- und Krisengebieten als die Investition in die Zukunft? - Hier: die psychosoziale Unterstützung von Frauen (die in dem Kriegsgebiet überleben) und deren Familien."

Monika Hauser

Dr. Monika Hauser. Copyright: Bettina Flittner
Dr. Monika Hauser

Jahrgang: 1959

Beruf: Gynäkologin und Frauenrechtsaktivistin, Gründerin und geschäftsführendes Vorstandsmitglied von medica mondiale e.V. in Köln, Trägerin des Alternativen Nobelpreises 2008 Monika Hauser.

Persönliche Motivation für die Arbeit im Stiftungsrat: „Nach der Preisverleihung im Jahr 2008 habe ich viel Unterstützung in der Schweiz bekommen. Das motivierte mich, die wichtige Arbeit von medica mondiale auch in der Schweiz bekannter zu machen, zumal ich in der Ostschweiz aufgewachsen bin. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass noch sehr viel mehr Menschen in der Schweiz zu unseren Themen sensibilisiert sind. Gesellschaftliche Aufklärung ist auch in unseren westlichen Industriestaaten elementar. Denn sexualisierte Gewalt geht uns alle an; wir tragen die Verantwortung dafür, ob wir uns ganz persönlich im Rahmen unserer Kräfte für Veränderung einsetzen.

Da die Schweiz ein bedeutender politischer Akteur und Geldgeber sowohl bei internationalen Friedenseinsätzen als auch in der Entwicklungszusammenarbeit ist, ist es mir zudem wichtig, dass die Schweizer Regierung sexualisierte Gewalt in Kriegs- und Nachkriegskontexten ernst nimmt und die Thematik in ihre Außen- und Sicherheitspolitik integriert."

Martina Grantz

Martina Grantz

Jahrgang: 1965

Beruf: Bereichsleitung Kommunikation bei medica mondiale e.V.

Persönliche Motivation für die Arbeit im Stiftungsrat: Ohne die engagierte Unterstützung von zahlreichen Menschen, die sich seit Jahren für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten einsetzen, wäre medica mondiale nicht die Organisation, die sie heute ist. Auch in der Schweiz gibt es viele motivierte UnterstützerInnen. Als Stiftungsrätin der Medica Mondiale Foundation Switzerland möchte ich dazu beitragen, unsere Anliegen in der Schweiz bekannter zu machen und mehr Menschen zu gewinnen, die sich engagieren möchten.

Willy Pillinger

Willy Pillinger. Copyright: privat
Willy Pillinger

Jahrgang: 1960

Beruf: Unternehmensberater

Persönliche Motivation für die Arbeit im Stiftungsrat: „Durch meine Mitarbeit im Stiftungsrat der Medica Mondiale Foundation Switzerland möchte ich dazu beitragen, dass die hervorragende Arbeit von Monika Hauser und ihrem Team auch durch eine professionelle Spendenorganisation unterstützt wird. medica mondiale leistet eine einzigartige und leider weiterhin dringend notwendige Arbeit.

Über die Schweizer Stiftung wollen wir sicherstellen, dass medica mondiale auch aus der Schweiz die notwendige Unterstützung erhält und dass jeder eingebrachte Franken effektiv eingesetzt wird."

Diana Krüger

Jahrgang: 1971

Beruf: Spezialistin für Veränderungsprozesse (IAP)

Persönliche Motivation für die Arbeit im Stiftungsrat: „Seit 2005 ist medica mondiale eine Art politische Heimat für mich. Als Vorstandsfrau in Köln habe ich mm von 2007 an für 5 Jahre begleitet, die Stiftung in der Schweiz mit aufgebaut und trage nun als Stiftungsrätin zur Wirkung der Organisation bei. Die Arbeit für und mit mm erlebe ich in jeglicher Hinsicht und gegenseitig als bereichernd."